Über uns

Wir sind ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Sindelfingen, das schon seit über 135 Jahren hochwertige Handarbeitsstoffe, Stramine, technische Gewebe und Tischwäsche in Deutschland fertigt.

Unseren weltweit guten Namen verdanken wir einem sehr hohen Qualitätsdenken. Als vollstufiger Produktionsbetrieb fertigen wir vom Rohgarn bis zur Fertigware alles aus einer Hand, unterstützt durch modernste Maschinen in der Jacquard- und Schaftweberei, in der Färberei, Ausrüstung und Veredelung.

Das Netz unserer Vertriebskanäle ist groß. Dank Weiterverarbeitern, Fachhandel und Versendern finden sich ZWEIGART-Stoffe weltweit in vielen Häusern wieder.

In Amerika, in Asien und hoffentlich auch bei Ihnen.

 

Unser Werdegang

2017 // Im Jahr 2017 wird ZWEIGART stolze 140 Jahre alt.

2012 // Verabschiedung des Seniorchefs Walter Georgii.

2009 // Tod des Seniorchefs Herbert Georgii im Alter von 82 Jahren.

2007 // Konzentration der Produktion am Standort Sindelfingen.

2001 // Installation einer neuen einheitlichen EDV-Software für Produktion und Auftragsabwicklung.

1994 // Komplette Umstellung der Jacquardweberei von lochkartengesteuerten auf selbststeuernde und selbstüberwachende Jacquardmaschinen.

1992 // Andreas Georgii tritt in die Geschäftsleitung ein. Umstellung der Maschinen auf elektronische Überwachung und Datenerfassung. Laufender Ersatz und Erneuerung des Maschinenparks durch modernste Anlagen.

1982 // Michael Georgii tritt in die Geschäftsleitung ein. Ausweitung der Kollektion auf über 2.000 verschiedene Artikel.

1977 // Feier des 100 jährigen Jubiläums der Firma.

1974 // Umzug des gesamten technischen Betriebs von Januar bis März. Im April Verlegung der Verwaltung. Ab Mai kann der Gesamtbetrieb im Neubau arbeiten.

1971 // Hohe Maschineninvestitionen. Nach intensiven Verhandlungen mit der Stadt Sindelfingen Zusage eines Geländes im Gebiet ”Fronäcker”. Konkrete Planungen eines Neubaus für den gesamten Betrieb.

1968 // Erste Verhandlungen mit der Stadt Sindelfingen wegen eines Geländes außerhalb der Stadt zur Verlegung oder Teilverlegung des Betriebs.

1964 // Umfangreiche Umbauten von Verwaltung und Fabrikationsgebäuden. Gründung der Schwesterfirma Smyrnafix in Sindelfingen.

1959 // Umbau der Schlichterei. Zentrale Anordnung des Betriebsbüros. Laufende Ergänzung des Maschinenparks durch neue Maschinen und Automatisierung der Weberei. Walter Sohnle übernimmt die technische Betriebsleitung.

1954 // Das Geschäft im Inland stabilisiert sich. Neue Absatzmärkte werden gewonnen. Dem Betrieb wird eine Stückfärberei angegliedert. Die Weberei wird weiter durch automatische Webmaschinen ergänzt.

1950 – 1952 // Der Vertrieb wird schrittweise ausgebaut. Anschaffung der ersten neuen Maschinen, darunter erstmals vollautomatische Saurer-Buntwebmaschinen. Feier des 75jährigen Firmenjubiläums. Herbert Georgii tritt als persönlich haftender Gesellschafter ein.

1949 // Walter Georgii tritt als persönlich haftender Gesellschafter ein. Langsam wird von der Bewirtschaftung abgegangen. Garne sind wieder frei erhältlich. Erste Exportaufträge. Viele Flüchtlinge werden eingestellt.

1945 // Im April Erliegen der Produktion. Im August wird der Betrieb nach und nach wieder in Gang gesetzt.

1942 // Weitere Einschränkungen der Fabrikation wegen geringer Rohstoffzuteilung. Erste Webversuche mit synthetischen Garnen.

1939 // Ausbruch des 2. Weltkrieges. Beschlagnahme der Rohstoffe. Viele Betriebsangehörige werden eingezogen. Umstellung der Produktion auf ”lebenswichtige Erzeugnisse” wie bunte Bettzeuge, Schürzenstoffe, Drillich. Fortführung des Betriebs in beschränktem Rahmen.

1927 // Feier des 50jährigen Jubiläums der Firma.

1914 – 1918 // 1. Weltkrieg. Viele Betriebsangehörige werden Soldaten. Mina Zweigart unterstützt die über 400 Familien der zum Wehrdienst eingezogenen Sindelfinger Bürger durch denselben Betrag, den der Staat als Familienbeihilfe zahlt.

1902 // Feier des 25jährigen Jubiläums der Firma. Errichtung eines Unterstützungsfonds. Tod des Inhabers Paul Zweigart. Weiterführung der Firma durch seine Witwe Mina Zweigart.

1896 // Bau eines modernen Fabrikgebäudes in der Karlstraße. Anschaffung einer neuen Dampfmaschinenanlage und Einführung der elektrischen Beleuchtung.

1887 // Umstellung eines Teils der Handweberei auf mechanischen Betrieb. Neben Stoffen und Decken aus Leinen werden jetzt auch Artikel aus Baumwolle hergestellt.

1884 // Verlagerung des Kontors und Lagers von Stuttgart nach Sindelfingen.

1881 // Tod des Teilhabers Julius Sawitzki. Fortführung der Firma durch Paul Zweigart.

1879 // Aufnahme der Fabrikation in Sindelfingen.

1877 // Übergang der Stuttgarter Firma Schmidt & Pfizenmayer auf Paul Zweigart und Julius Sawitzki. Übernahme des Fabrikations-Geschäftes in ”Shirtings, façonnierten Weisswaren, Futterstoffen etc.” mit Lager und Kontor in Stuttgart, Furthbachstraße 12.